Asbest


Die Bezeichnung „Asbest“ stammt aus der altgriechischen Sprache und heißt in etwa „unvergänglich“ -hier ist der Name Programm:

Wie es der Name vereits verlautet stellt die Entsorgung von Asbest ein großes Problem dar, nicht zuletzt wegen der stark gesundheitsgefährdenden und krebserregenden Aspekte bei Freisetzung von Asbest – weshalb der Umgang mit Asbest ausschließlich zugelassenen und zertifizierten Dienstleistern vorbehalten ist.

Zum Asbest zählen verschiedene Minerale, die breiteste Anwendung fand jedoch der Weiß-Asbest (Chrysotil) zum größten Teil in Asbestzement.

  • Asbest wurde damals verwendet, weil er eine große Festigkeit besitzt, hitzebeständig und säure-resistent ist und hervorragend dämmt.
  • Asbest in u.a. enthalten in Spritzasbest, Asbestpappen, Brandschutzmatten und Bodenbeläge.

Aus diesem Grund war Asbest das TOP-Produkt seiner Zeit und hat sich daher besonders stark im Bau, in der Rüstungsbranche, in der Schifffahrt und auch in der Textilindustrie (bspw. Schutzkleidung für die Feuerwehr) durchgesetzt. Es galt damals als das ganz besondere Produkt aufgrund seiner scheinbar vielfältig vorteilhaften Eigenschaften.

Man unterscheidet u.a. folgende verschiedene Asbestarten:

  • Weißasbest, auch: Chrysotil
  • Blauasbest, auch: Krokydolith
  • Braunasbest, auch: Amositasbest
  • Spritzasbest
  • Hartasbest
  • Weichasbest
  • Asbeststäube

Inzwischen wurde allerdings eindeutig die ausdrückliche Gesundheitsgefahr festgestellt, welche von Asbest ausgeht. Daher ist der Einsatz von Asbest in der gesamten EU, der Schweiz und weinigen weiteren Staaten verboten.

 


Nebst "Asbest" gibt es noch weitere Begriffe im BBS Technik Lexikon: